Unternehmensbewertung Immobilien / Real Estate: Multiples & Beispielrechnung 2026

Käufer bewerten einen Betrieb in Immobilien / Real Estate über das nachhaltige EBITDA und den Umsatz. Unser Modell hinterlegt dafür ein EBITDA-Basis-Multiple von 6× und ein Umsatz-Multiple von 1,5×. Alle Werte sind Modellwerte, Stand 2026-07-17.

EBITDA-Multiple (Basis)

1,5×

Umsatz-Multiple (Basis)

22 %

typische EBITDA-Marge

6 %

typisches Wachstum p. a.

8 %

WACC (Kapitalzins)

So gewichtet das Modell die Methoden

Bei Immobilien / Real Estate führt die Substanzwert-Methode mit 60 % das Modell an, dazu kommen 20 % Ertragswert (EBITDA-Multiple) und 10 % Umsatz-Multiple und 10 % DCF-Verfahren. Diese Gewichtung spiegelt, worauf Käufer in dieser Branche zuerst schauen.

Substanzwert
60 %
Ertragswert (EBITDA-Multiple)
20 %
Umsatz-Multiple
10 %
DCF-Verfahren
10 %

Beispielrechnung: 2.000.000 € Umsatz

Ein fiktiver Betrieb in Immobilien / Real Estate mit 2.000.000 € Umsatz und der branchentypischen Marge von 22 % erwirtschaftet rund 440.000 € EBITDA. Daraus ergeben sich diese Modellwerte:

Angenommener Umsatz2.000.000 €
EBITDA (Umsatz × 22 %)440.000 €
Ertragswert (EBITDA × 6×, Spanne ±20 %)2.112.000 € bis 3.168.000 €
Umsatz-Methode (Umsatz × 1,5×)3.000.000 €

Die beiden Methoden liefern bewusst verschiedene Werte. Das Modell gewichtet sie je Branche (oben abgebildet) zu einem Enterprise Value. Davon gehen noch die Netto-Finanzschulden ab, freie Liquidität kommt hinzu. Der ausgezahlte Kaufpreis ist der Equity-Wert, nicht der Enterprise Value.

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Häufige Fragen zur Bewertung in Immobilien / Real Estate

Welches Multiple gilt für die Bewertung von Immobilien / Real Estate?

Unser Modell hinterlegt für Immobilien / Real Estate ein EBITDA-Basis-Multiple von 6× und ein Umsatz-Multiple von 1,5× (Stand 2026-07-17). Das EBITDA-Multiple bewertet den nachhaltigen Gewinn, das Umsatz-Multiple ordnet den Umsatz ein. Der endgültige Wert entsteht aus der gewichteten Kombination beider Verfahren.

Was hebt oder senkt den Unternehmenswert in Immobilien / Real Estate?

Wiederkehrende Umsätze über 60 % heben das Multiple um rund 20 %, aus 6× werden dann etwa 7,2×. Hängt dagegen mehr als ein Viertel des Umsatzes an einem einzigen Kunden, senkt dieses Klumpenrisiko das Multiple um etwa 15 % auf rund 5,1×. Auch Inhaberabhängigkeit und der Digitalisierungsgrad wirken auf den Wert.

Welche Marge und welches Wachstum sind in Immobilien / Real Estate üblich?

Der hinterlegte Branchendurchschnitt liegt bei 22 % EBITDA-Marge und 6 % Wachstum pro Jahr. Wer deutlich darüber liegt, landet im oberen Bereich der Multiple-Spanne; der Kapitalisierungszins (WACC) für die DCF-Rechnung beträgt hier 8 %.

Wie gewichtet Valuate die Bewertungsmethoden für Immobilien / Real Estate?

Bei Immobilien / Real Estate führt die Substanzwert-Methode mit 60 % das Modell an, dazu kommen 20 % Ertragswert (EBITDA-Multiple) und 10 % Umsatz-Multiple und 10 % DCF-Verfahren. Der so berechnete Enterprise Value ist noch nicht der Auszahlungsbetrag: Von ihm gehen die Netto-Finanzschulden ab, freie Liquidität kommt hinzu (Equity Bridge).

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Modellwerte, Stand 2026-07-17. Keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung und kein Ersatz für eine Einzelbewertung. Multiples und Margen ändern sich mit dem Markt; verbindliche Unternehmensbewertungen erstellen Wirtschaftsprüfer und spezialisierte M&A-Berater.

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